Lebensraum

Wir verbrauchen Sauerstoff zum Atmen, für den Betrieb von Fahrzeugen und Heizungen, nutzen den Boden zum Anbau von Nahrungsmitteln, verwenden Wasser zum Trinken, zum Waschen und zum Bewässern. Für Häuser, Strassen und Fabriken, überbauen wir viel Land. Die Landschaft und das Kulturland sind mehr und mehr bedroht.

Nur wenige tausend Meter über unserem Lebensraum ist es eisig kalt. Nur noch Steine, Eis und Schnee, kaum mehr Vegetation und nur noch wenig Sauerstoff. Leben ist dort nicht mehr möglich. Es ist die obere Grenze unseres Lebensraumes.

Nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche endet die fruchtbare Humusschicht, hier ist die untere Grenze unseres Lebensraumes. Wenn die Erdöl- Erdgas- und Uranvorräte bald einmal versiegen, werden wir auch die Grenzen unserer Ressourcen erkennen. Wissenschaft und Technik machen Vieles möglich, dessen Wirkung wir noch nicht kennen. Plötzlich stossen wir an ethische Grenzen.

Im Alltag erscheinen unser Lebensraum und unsere Ressourcen grenzenlos, in Wirklichkeit sind sie aber sehr beschränkt.
Es lohnt sich dazu Sorge zu tragen und es lohnt, sich darüber nachzudenken, ob wir alles dürfen was wir können.